Pohla-Stacha
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Bäckerei Stacha 

Kenntnisstand: 02.2020


Das Grundstück war seit 1884 im Besitz der Familie Berndt, als Otto Max Berndt  im  Jahre 1915 einen großen Anbau  an das bisherige Wohnhaus errichten ließ und darin eine Bäckerei einrichtete. Für Stacha ist davor und danach keine weitere Bäckerei bekannt. Leider gilt Otto Berndt seit Oktober 1916 als Vermisster des 1. Weltkrieges, das Grundstück ging an auswärtige Besitzer.

Am 26.02.1919 übernahm Bäckermeister Max Grosche das Objekt und besaß dieses bis zu seinem Tode 1961. Wegen Krankheit war die Bäckerei von 1936 bis 1945 an Walther Kunath verpachtet. Ab 1949 führte Bäckermeister Kurt Synde (M. Grosches Schwiegersohn) den Backbetrieb, zunächst pachtweise, seit 1961 im Eigentum.

Zu Ostern 1983 öffnete die Ladentür der Bäckerei letztmalig.

Das Haus gehört jetzt der Familie Karge, die den Bereich der ehemaligen Backstube als Büro eingerichtet hat, zunächst für die Fa. Sicherheitstechnik Martin Karge, jetzt für den Dachdeckerbetrieb Daniel Karge.


Bäckerei um 1915:



Das Bild zeigt sicherlich Otto Max Berndt vor seinem im Jahre 1915 errichteten Bäckerei-Anbau an das hinten erkennbare Wohnhaus.


Bäckerei um 1935:



Bäckermeister Max Grosche wurde 1935 zum Bürgermeister von Stacha gewählt. Etwa ab dieser Zeit waren hier auch Gemeindeamt und Standesamt ansässig. Das obige Bild trägt deshalb den Titel "Bäckerei und Ortsbehörde".


Ende März 1983 war letzter Arbeitstag in der Bäckerei:
 

Der Meister...

... mit der langjährigen Hilfe Sieglinde Scholz.



Im Laden hatte die Meistersfrau Charlotte Synde das Sagen:
 


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